Film & Music

11 von 20 Filmprojekten sind „Made in Südtirol“

29.06.2026
1 min

In der zweiten Förderrunde 2026 unterstützt IDM Südtirol insgesamt 20 internationale und italienische Filmprojekte und bestätigt damit die wachsende Rolle Südtirols als exzellenter Produktionsstandort. Davon fallen 11 in die Kategorie „Made in Südtirol“, mit einer starken Präsenz lokaler Fachkräfte in Schlüsselpositionen wie Regie, Produktion und Drehbuch. Die geförderten Produktionen sehen rund 100 Drehtage im Land vor und erzielen eine Wertschöpfung von über 5 Millionen Euro. Zugute kommt sie allen Südtiroler Filmschaffenden und Dienstleister:innen, die an der Produktion beteiligt sind, und letztendlich der gesamten Branche, die sich durch solche Projekte weiterentwickelt.

Ein Finanzierungsmodell mit hoher Wertschöpfung

Die Förderregeln verlangen, dass jede Produktion in Südtirol mindestens 150 % der erhaltenen Förderung ausgibt. „Die Wertschöpfung von über 350 Prozent, die wir bei dieser Förderrunde erwarten, ist somit überdurchschnittlich hoch”, sagt Margit Gamper, Direktorin Business Development.

„Made in Südtirol“: lokale Geschichten, Autor:innen und Produktionen

Unter den 11 „Made in Südtirol“-Projekten sticht die Musikdoku „Shanti Powa – Music is our Weapon“ hervor, geschrieben und inszeniert vom Journalisten Christoph Franceschini und produziert von Albolina Film. Der Film begleitet die Südtiroler Band bei der Produktion ihres fünften Albums. Zu den Kurzfilmen zählt „Can You Touch Me?“, geschrieben und inszeniert von Mickey Lai, der die Geschichte eines jungen Chinesen in den Dolomiten erzählt. Große Erwartungen weckt auch das neue Projekt von Reinhold Messner, produziert von seiner Dolomites Film: Der Dokumentarfilm „Das Vermächtnis“ rekonstruiert die Nanga-Parbat-Expedition von 1953 und verbindet historische Erinnerung mit einer Reflexion über den Alpinismus. Zu den unterstützten Projekten gehört außerdem das Weihnachtsspecial der britischen Sitcom „The Cleaner“ mit dem Komiker Greg Davies in der Hauptrolle.

Ein wachsendes Filmökosystem

Mit dieser zweiten Ausschreibung bestätigt IDM ihre Strategie zur Entwicklung des audiovisuellen Sektors, stärkt die Attraktivität Südtirols als internationaler Produktionsstandort und fördert gleichzeitig lokale Kompetenzen, Infrastrukturen und Kreativität.

Weitere Informationen stehen in unserer Pressemitteilung zur Verfügung. 

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