Nachhaltigkeit

Holz als nachhaltige Ressource für die Zukunft Südtirols

15.06.2026
1 min

Der Holzbau in Südtirol

In Südtirol weist der Holzbau im Vergleich zum übrigen deutschsprachigen Raum noch erhebliches Wachstumspotenzial auf. Während in den Nachbarländern der Anteil der in Holz errichteten Gebäude zwischen 20 und 30% liegt, beträgt er in Südtirol derzeit rund 10%. „Es gibt hier also viel Potenzial“, sagt IDM-CEO Erwin Hinteregger. „Gemeinsam mit unseren Partnern von ProRamus wollen wir deshalb durch gezielte Maßnahmen der Materie Holz und der hohen Kompetenz unserer Betriebe im Bereich Holzbau und Holzverarbeitung lokal, national und international mehr Sichtbarkeit geben.“ 

„Vom Baum zum Produkt“: eine Sensibilisierungskampagne

Um die Qualitäten des Südtiroler Holzes aufzuwerten und seine bewusste Nutzung zu fördern, wurde die Sensibilisierungskampagne „Vom Baum zum Produkt“ ins Leben gerufen. Die Initiative zielt darauf ab, die Rolle des Holzes als strategische Ressource für Klima, Wälder und die lokale Wirtschaft hervorzuheben. „Holz ist ein besonders klimaschonendes Baumaterial, das nicht nur nachwächst, sondern auch in verbautem Zustand als CO2-Speicher fungiert. Gleichzeitig ist es eine lokale Ressource, die zur Wertschöpfung in Südtirol maßgeblich beiträgt. Seine Verwendung unterstützt zudem eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung, die wir seit heuer noch intensiver fördern. Um das Bauen mit Holz zu stärken, habe ich zudem den Holzbaufonds eingerichtet“, sagt Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher.

Die Installation

Herzstück der Kampagne ist die Installation vor dem Stadttheater Bozen, die von IDM und ProRamus konzipiert wurde und die Südtiroler Organisationen aus dem Forst- und Holzsektor vereint. Das Werk soll die Aufmerksamkeit auf Holz als natürlichen, erneuerbaren und vielseitig einsetzbaren Rohstoff lenken, der in zahlreichen Bereichen genutzt werden kann. Im Zentrum der Installation steht ein Zirbenstamm, der mit modernen Frästechniken bearbeitet wurde und den Weg des Rohstoffs entlang der Wertschöpfungskette vom Baum bis zum fertigen Produkt sichtbar macht. Der Ausstellungsrundgang wird durch Informationstafeln in Italienisch, Deutsch und Ladinisch ergänzt, die sich den Schutzfunktionen des Waldes, seiner Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen sowie den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Holz widmen – von traditionellen Verarbeitungen bis hin zu innovativen Anwendungen im nachhaltigen Bauwesen.

Weitere Informationen stehen in unserer Pressemitteilung zur Verfügung.   

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