IDM Südtirol - Alto Adige

Tourismusmarketing

Experten der digitalen Welt informieren beim „Südtirol Tourismus Dialog“ von IDM



Siri weiß, wo man das nächste Wochenende in den Dolomiten verbringen könnte, und Alexa gibt Tipps zu den schönsten Radwegen im Südtiroler Herbst? Was wie eine Utopie erscheint, ist heute teilweise schon Realität. Genau diese Digitalisierung in der Tourismusbranche und die Herausforderungen und Chancen, die sie dem touristischen Marketing beschert, standen im Fokus des zweiten „Südtirol Tourismus Dialogs“ von IDM Südtirol. Dieses Event findet mehrmals im Jahr statt und soll den Akteuren im Tourismus Orientierung, Inspiration und Gelegenheit zum Austausch bieten. Beim Event am 25. Oktober im KiMM in Meran erklärten Experten und IDM-Vertreter, wie Südtirol dank des Projekts “Open Data Hub Südtirol – Alto Adige” digitaler werden soll.

Südtirol soll eine Destination werden, die digitale Assistenten so gut kennen, dass sie auf jede Frage sofort eine Antwort parat haben: Bittet etwa ein Radtourist um Tipps zu einem Herbstausflug nach Südtirol, sollte er konkrete Informationen statt ratlosen Schweigens bekommen. „Das funktioniert nur, wenn die digitalen Daten, die geliefert werden, passen. Deshalb hat IDM Südtirol eine digitale Strategie für Südtirols Tourismus definiert und gemeinsam mit verschiedenen Partnern wie HGV und LTS das Projekt ‚Open Data Hub Südtirol – Alto Adige‘ gestartet“, sagte IDM-Direktor Hansjörg Prast bei der Veranstaltung. Ziel des Projekts ist es, dass alle für Südtirols Wirtschaft relevanten Daten den Partnern und touristischen Playern zur Verfügung stehen, indem sämtliche Informationen mit ihnen geteilt werden und die Qualität der gelieferten Daten garantiert wird.

“Diese Situation verlangt einen Gang mehr auch beim touristischen Marketing, kann aber zu tollen Ergebnissen führen“, meinte Florian Bauhuber, Hauptredner des Abends. Sein Resümee: Es ist wichtig, ein wiedererkennbares Erscheinungsbild zu haben, aber das ist nicht mehr genug. Tatsächlich führt die Suche vom Tablet oder Smartphone aus nicht zu Webseiten und ihren Schnittstellen, sondern zu den verfügbaren Informationen: Je vollständiger und übersichtlicher diese sind, umso besser ist es. „Es ist Zeit die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz proaktiv zu gestalten und die eigenen Inhalte für dieses neue Zeitalter zu optimieren“, so Bauhubers Einladung an die Teilnehmer des Events.