IDM Südtirol - Alto Adige

Film Fund & Commission

Mit dem 1. Call 2020 sieben Projekte finanziert

In dem ersten Call 2020 sind es insgesamt sieben Projekte, die durch die Südtiroler Filmförderung IDM Finanzierungen erhielten. Eingeplant sind 72 Drehtage und eine positive wirtschaftliche Folgewirkung von 2 Millionen Euro für das Land.

Seit 1. Jänner ist nach einem entsprechenden Staffettenwechsel die gesamte Abwicklung des Vergabeprozesses für die Förderungen von der Landesregierung an IDM Südtirol übergegangen.
Der Landesregierung obliegt jedoch weiterhin die Festlegung des Budgets, der Förderrichtlinien und der Förderkriterien.

Von den sieben geförderten Projekten stammt eines aus Südtirol, zwei stammen aus anderen Regionen Italiens, zwei aus Deutschland, eines von einer französischen Produktionsfirma und eines von einem schwedischen Produzenten. Sechs der sieben Projekte erhalten eine Produktionsförderung. Bei diesen Filmen handelt es sich um die romantische Horror-Fantasy-Geschichte „Non mi uccidere“ der römischen Produktionsfirma Vivo film, den Kriminalthriller „Il Pastore“, die Komödie „Dieci giorni con Babbo Natale“ unter der Regie von Andrea Genovesi, den Horrorfilm „The deep house“ der französischen Produktionsfirma Radar films, das schwedische Projekt „Till sleep do us part“ und den Dokumentarfilm „Wildnis Europa - Tiere der Superlative“ der Gebrüder Beetz Filmproduktion aus Lüneburg. In der Produktionsvorbereitung wurde hingegen der Dokumentarfilm „Gasbarra“ der Bozener Produktionsfirma Mediaart Production Coop unter Leitung von Martin Hanni unterstützt.

Wenn die Coronavirus-Krise überwunden sein wird, können die Filmproduktionen im Land rasch wieder aufgenommen werden und ihren Beitrag für einen wirtschaftlichen Neustart leisten. Der Filmsektor ist in den letzten zehn Jahren auch dank der Filmförderung kontinuierlich gewachsen und hat eine hohe Wertschöpfung für Südtirol und eine zunehmende Zahl von lokalen Filmschaffenden erbracht.