IDM Südtirol - Alto Adige

Film Fund & Commission

3. Call 2020: 9 von IDM finanzierte Filmprojekte

20.11.2020

Für die letzte Förderrunde, den 3. Call 2020, werden 9 Projekte von IDM Südtirol finanziert, mit insgesamt 71 Drehtagen in Südtirol. Zwei Projekte kommen aus Deutschland, eines aus Österreich, sechs aus Italien – und davon wiederum vier aus Südtirol.

Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseure, in der Postproduktion und vor der Kamera: In der letzten Förderrunde des Jahres für Filmprojekte von IDM steckt sehr viel Südtirol. Daneben werden überzeugende internationale Projekte finanziert, wie die Neuverfilmung des Kinderbuchs von Erich Kästner „Das fliegende Klassenzimmer“ der UFA Fiction Potsdam in Zusammenarbeit mit Warner Bros, das eine Produktionsförderung erhalten hat. Alle Außenaufnahmen werden in Südtirol gedreht, für insgesamt 14 Tage. Auch die deutsche Fernsehserie „Herzogpark“ von Regisseur Jochen Alexander Freydank erhielt eine Produktionsförderung. Neben hochkarätigen deutschen Schauspielern werden am Casting auch verschiedene Südtiroler Schauspieler teilnehmen. Der Mehrteiler wird auf TVNOW, dem Streamingdienst der RTL-Gruppe übertragen. Insgesamt 8 Drehtage in Südtirol sind in diesem Fall vorgesehen, während für die Aufnahmen zum Mistery-Thriller „Schnee“ 15 Tage eingeplant sind. Dieser TV-Mehrteiler hat bereits eine Produktionsvorbereitungsförderung von IDM erhalten und wird nun auch in der Produktionsphase gefördert.

Ebenfalls eine Produktionsförderung erhielt der lettisch-italienische Spielfilm „Sisters“. Produziert wird er von der Bozener Produktionsfirma Albolina Film in Zusammenarbeit mit Fenixfilm Riga. Im Mittelpunkt des Dramas, für das Südtirol für vier Tage die Location bieten wird, stehen die in einem Waisenhaus aufgewachsenen Schwestern Anastasia und Diana. „Personal“ ist der Titel des Dokumentarfilms der Südtirolerin Carmen Trocker, der von IDM bei der Produktion unterstützt wird und von Bagarrefilm aus Kastelruth präsentiert wird. Etwa 30 Drehtage werden in Südtirol stattfinden. Das Drama „Rispet“ ist das sechste in der Produktionsphase geförderte Projekt. Der Film erzählt die Geschichte des Außenseiters Nicola, der von den Dorfbewohnern des Vandalismus beschuldigt wird. Regie führt Cecilia Bozza Wolf, die ihren Abschluss an der Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und Neue Medien ZeLig in Bozen gemacht hat. Die Regisseurin hat auch am Drehbuch mitgearbeitet.

Der Spielfilm „Vermiglio“ des Südtiroler Regisseurs Mauro Delpero wurde hingegen in der Produktionsvorbereitungsförderung unterstützt. Der letzte Film dieses Regisseurs, „Maternal“ (Hogar), hat beim 72. Filmfestival von Locarno gleich vier Preise gewonnen. Südtiroler ist auch der Regisseur von „Ciao Ciao aus Tokyo“, Martin Telser, der auch für das Treatment dieses Dokumentarfilms verantwortlich zeichnet. Dieses Projekt erzählt davon, wie eine japanische Familie sich immer mehr verändert, während sie sich mit der ihr fremden Südtiroler Kultur misst. Das Projekt wird von Ammira Film in Meran verwirklicht. Ebenfalls aus Meran stammt die Enrosadira Pictures, die den Dokumentarfilm „South Tyrol: The last redoubt produziert“.