IDM Südtirol - Alto Adige

Film Fund & Commission

Erster Call 2021: wichtige Themen und internationale Kooperationen

24.03.2021

Vier Filmprojekte unterstützt IDM mit Mitteln aus dem Südtiroler Filmfonds bei der Produktion bei der ersten Förderrunde 2021. Die vier Produktionen sind das Ergbenis von internationalen Kooperationen. Beziehungen, Elternschaft, Orientierung im Leben, aber auch die Aufarbeitung von Erinnerungen an den Bosnienkrieg: Das sind die gesellschaftlich hochrelevanten Themen der vier Filmprojekte, von denen zwei aus Südtirol stammen. Rund 48 Drehtage und einen Südtirol-Effekt von knapp 2 Millionen Euro werden die drei Spielfilme und der Dokumentarfilm Südtirol bescheren.

Samuel Perriards Familiendrama „Im Fallen“ ist das erste Projekt, das IDM in der Produktionsphase unterstützt. Ein Unfall entzweit zwei befreundete Familien und droht, auch eine Ehe auseinanderbrechen zu lassen. Produziert wird das Filmprojekt von der Bozner Helios Sustainable Films GmbH in Koproduktion mit der Catpics AG Zürich. „Souvenirs of War“, des Regisseurs Georg Zeller, ist ebenfalls eine Produktion der Helios Sustainable Films GmbH in Zusammenarbeit mit Antitalent d.o.o (Zagreb), Dokument d.o.o (Sarajevo) und Florian Film GmbH (Köln). Der Dokumentarfilm zeigt eine bis heute durch Krieg und Völkermord tief gespaltene Gesellschaft Bosniens, die trotzdem versuchen muss, für Touristen ein positives und hoffnungsvolles Bild zu präsentieren.

Das dritte Filmprojekt, das von IDM in der Produktionsphase unterstützt wird, ist „Body Odyssey“ der Revok S.r.l. Rom. In diesem Film geht es um die unheilvolle Obsession der professionellen Bodybuilderin Mona für ihren Körper. „Body Odyssey“ ist ein Kinofilm von Grazia Tricarico, die zusammen mit Marco Morana und Giulio Rizzo auch das Drehbuch schrieb. Rund 30 Drehtage sind in Südtirol vorgesehen.

Als viertes Projekt dieser Förderrunde erhält „Lovely Boy” von Francesco Lettieri eine Produktionsförderung. Zentrale Figur des Dramas ist Niccolò alias Lovely Boy, Star der römischen Trap-Szene. Der Film erzählt seine Geschichte in zwei Zeitsträngen, die chronologisch ein Jahr auseinander liegen, jedoch stark miteinander verflochten sind. Rund 18 Drehtage sind für das Filmprojekt, das von der Indigo Film S.r.l. Rom produziert wird, in Südtirol angesetzt.