IDM Südtirol - Alto Adige

Agrarmarketing aus EU-Fonds

Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU spiegeln eine Vielfalt an unterschiedlichen Traditionen und Regionen wider. Zum Schutz und zur Förderung dieser traditionellen Erzeugnisse hat die EU Qualitätslogos geschaffen, und zwar die „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g. U./DOC), die „geschützte geografische Angabe“ (g. g. A.) und die „garantiert traditionelle Spezialität“ (g. t. S.). Derzeit tragen rund 3.300 Lebensmittel, Weine und Spirituosen ein europäisches Qualitätslogo.

EU-geförderte Kampagnen werden auch für Südtiroler Qualitätsprodukte durchgeführt. Sie zielen darauf ab, den Bekanntheitsgrad und den Absatz der Südtiroler Produkte mit einer europäischen Ursprungsbezeichnung zu fördern. Diese Kampagnen verstärken und ergänzen die bestehenden Kampagnen im Agrarmarketing (Apfel, Speck, Käse, Wein) und generieren zusätzliche Finanzmittel.

Diese Projekte werden von den Südtiroler Konsortien eingereicht und, sofern sie genehmigt werden, von externen Agenturen umgesetzt. IDM unterstützt die Südtiroler Konsortien bei der Initiierung, Vorbereitung, Einreichung und in der Durchführung aller Phasen dieser Informationskampagnen.

Agrarmarketing aus EU-Fonds für Südtiroler Wein DOC

IDM unterstützt das Konsortium Südtirol Wein bei der Initiierung, Vorbereitung, Einreichung und Durchführung von Werbekampagnen für den Südtiroler Wein in den USA, der Schweiz, Japan und Russland. Ziel ist es, Image und Bekanntheitsgrad des Südtiroler Weins in den Zielmärkten außerhalb der EU zu festigen.

Diese Kampagnen werden vom Konsortium Südtirol Wein als Projektträger eingereicht und im Rahmen der EU-Weinmarktordnung zu 50 Prozent von der EU finanziert. Zielgruppen der Kampagnen sind Sommeliers, Presse, Handel und Gastronomie. Die Maßnahmen umfassen Print- und Online-Kampagnen, Social Media und Veranstaltungswerbung (Workshops, Verkostungsevents, Restaurant-Promotions).

Die Kampagnen sind zeitlich begrenzt. 2019 bis 2021 läuft vom Konsortium Südtirol Wein ein neues EU-Förderprojekt für Marketingaktivitäten in den USA, Russland, Schweiz, Hong Kong und Japan.

Laufende Werbekampagnen
  • Südtiroler Weinwerbung USA
  • Südtiroler Weinwerbung Russland
  • Südtiroler Weinwerbung Schweiz
  • Südtiroler Weinwerbung Japan

Agrarmarketing aus EU-Fonds für Südtiroler Qualitätsprodukte mit einer europäischen Ursprungsbezeichnung

IDM unterstützt die Südtiroler Konsortien bei der Initiierung, Vorbereitung, Einreichung und Durchführung von Gemeinschaftskampagnen im Binnenmarkt und außerhalb der EU. Diese Marketingaktivitäten festigen in den Zielmärkten das Image und den Bekanntheitsgrad der Südtiroler Qualitätsprodukte mit europäischer Herkunftsbezeichnung (Südtiroler Apfel g. g. A., Stilfser Käse g. U., Südtiroler Speck g. g. A. und Südtiroler Wein DOC).

Diese Gemeinschaftskampagnen werden von den Südtiroler Konsortien im Rahmen der Informations- und Absatzförderungsprogramme für landwirtschaftliche Erzeugnisse (Reg. CE 1144/2014) eingereicht und zu bis zu 80 Prozent von der EU finanziert. Werden sie genehmigt, setzen externe Agenturen die Aktivitäten in den vorgesehenen Märkten um.

Die Kampagnen sind zeitlich begrenzt. Sie sprechen in den jeweiligen Märkten die Zielgruppen der Produkte an (z. B. Presse, Opinionleader, Handel, Sommeliers, Gastronomie und Endkonsumenten) und umfassen Marktrecherchen, Print- und Online-Kampagnen, Social Media, Web, Veranstaltungen (Workshops, Verkostungsevents, Restaurant-Promotions) und Verkostungsaktionen im Lebensmitteleinzelhandel.

Die Kampagnen aus EU-Fonds für EU-geschützten Südtiroler Qualitätsprodukte ergänzen die bestehenden Kampagnen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Laufende Gemeinschaftskampagnen
  • „Extraordinary Excellence – European Experience“ – Südtiroler Apfel g. g. A., Südtiroler Speck g. g. A., Südtiroler Wein DOC, Stilfser Käse g. U. in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Schweden (2018–2021)
  • „Uncommon Flavors of Europe“ – Südtiroler Speck g. g. A., Pecorino Romano g. U., Asiago g. U. in den USA und Kanada (2017–2020)