Projekt Zukunft Tourismus

IDM Südtirol verantwortet das Tourismusmarketing und in Zukunft auch die abgestimmte regionale und lokale Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen. Die Südtiroler Landesregierung macht dies durch eine Reform der Tourismusorganisationen möglich. Die Tourismusorganisationen organisieren sich nun neu und vernetzen sich besser.

Eine größere Bekanntheit Südtirols und engere Synergien in der Produktentwicklung und Vermarktung – das sind die Ziele der Neuordnung der Tourismusorganisationen in Südtirol. Südtirol, seine Themen und Erlebnisräume sollen gemeinsam stärker entwickelt und vermarktet werden.

Seit einigen Monaten laufen die Vorbereitungen auf die Neuordnung intensiv. In enger Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen bereitet IDM Südtirol die touristischen Partner auf die Neuausrichtung vor. Ab 1. Jänner 2018 werden dann drei Destinationsmanagementeinheiten (DME) operativ tätig sein.

Die drei DME sind Verwaltungs- und Organisationseinheiten, die sehr stark mit den Tourismusvereinen, Freizeitanbietern und Betrieben vor Ort zusammenarbeiten werden. Sie sind Teil von IDM Südtirol. Im Restrukturierungsprozess werden die Aufgaben zwischen IDM Südtirol, den drei DME und den Tourismusvereinen neu geordnet. Dabei geht es vor allem um Produktentwicklung, Kommunikation, Vertrieb, Kooperationen und mehr Zusammenarbeit zwischen den touristischen Akteuren.

Zusammen mit den touristischen Partnern werden in den kommenden Wochen und Monaten außerdem die Themen und Erlebnisräume festgelegt, die den Rahmen für die gemeinsame Arbeit bilden sollen. Auch die drei Destinationsmanager wurden bereits ausgewählt. Die frischgebackenen Manager starten bereits im Januar 2017, ein Jahr früher, um in Zusammenarbeit mit der IDM Südtirol die Ausrichtung und Strategien ihrer Organisationen festzustecken, das Netzwerk aufzubauen und ihr Team aufzustellen. Die Mitarbeiter der drei DME werden im Frühjahr 2017 feststehen.

Der Beschluss und das Konzept der Neuordnung der Tourismusorganisationen wurden Anfang März 2016 vom Landeshauptmann vorgestellt. Sie wurden von touristischen Vertretern und der Landesverwaltung in einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet.