Projekt „Zukunft Tourismus“

Marschroute

Im März 2016 hat die Südtiroler Landesregierung die gesetzlichen Weichen für das Projekt „Zukunft Tourismus“ gestellt. Damit wurde eine landesweite Neuordnung der touristischen Organisationen eingeläutet.

Mit der Reform werden gleich mehrere Ziele verfolgt. Man will die Dachmarke Südtirol weiter stärken und einem veränderten Entscheidungsverhalten der Konsumenten Rechnung tragen. Außerdem gilt es, die Kooperation zwischen den diversen Akteuren zu forcieren, Synergien bei der Produktentwicklung zu nutzen und einen effizienteren Einsatz der Ressourcen zu gewährleisten. Vor allem aber soll die Branche ihr enges, strukturelles Korsett abstreifen und sich neu aufstellen, wobei übergreifende Themen und sogenannte Erlebnisräume in den Fokus gerückt werden.

Ende 2017 ist die erste, vorbereitende Phase des Projektes abgeschlossen werden. Die 78 Südtiroler Tourismusvereine und Kurverwaltungen bleiben, die 10 Tourismusverbände werden hingegen aufgelöst. An ihre Stelle treten drei neue Destinationsmanagement-Einheiten (DMEs). Am 1. Jänner 2018 nehmen die neuen Player auf dem Südtiroler Tourismusmarkt ihre Tätigkeit auf. Die DMEs sind an IDM Südtirol angedockt und für die Unterstützung lokaler Leistungsträger zuständig. IDM selbst wird sich künftig neben der Marktkommunikation auch beratend und koordinierend an der Produktentwicklung beteiligen.

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