Marke Südtirol
Vom zunächst heiß umstrittenen Logo einer Dachmarke für Tourismus und lokale Qualitätsprodukte bis hin zur anerkannten Regionenmarke, die alle Kompetenzfelder Südtirols vereint, entwickelt und sichtbar macht und nach außen riesengroße Strahlkraft hat: Die Marke Südtirol hat bewegte 20 Jahre hinter sich.
IDM Südtirol, die im Auftrag des Landes die Marke Südtirol verwaltet, blickte vor Kurzem bei einer Feier gemeinsam mit Partnern und Wegbegleitern aus Wirtschaft und Politik zurück – aber vor allem nach vorn. Bei der Feier im Unternehmen Barth in Brixen wurde der Weg der Marke von 2005 bis heute nachgezeichnet. Südtiroler Markenträger verschiedener Sektoren berichteten über die Wirkung der Marke in der Praxis, und mit dem renommierten österreichischen Marken- und Digitalstrategen Harald Melwisch sah man sich Erfolgsbeispiele führender Marken an und diskutierte Chancen für Südtirols Zukunft. Genau diese Zukunft der Marke war auch ein wichtiger und essenzieller Teil des 20-Jahr-Events von IDM.
Landeshauptmann Arno Kompatscher sagte, dass wer am Markt erfolgreich sein wolle, müsse Kräfte bündeln, eine eindeutige Botschaft vermitteln und in den Köpfen ein klares Bild erzeugen.
„Dank der Marke Südtirol ist es in den letzten zwei Jahrzehnten gelungen, Produkten und Dienstleistungen und der Destination Südtirol einen starken gemeinsamen Auftritt zu geben.“ Arno Kompatscher.
Auch Handelskammerpräsident Michl Ebner lobte die Marke, denn sie vermittele genau jene Qualitäten und Kompetenzen, die Südtirol authentisch und wertvoll machen.
„Südtirol hebt sich durch die Marke als Wirtschaftsstandort und Destination deutlich von anderen Regionen und Ländern ab, mit denen wir im Wettbewerb stehen.“ Michl Ebner
Es war im Januar 2004, als nach mehreren Workshops einer Südtirol-Arbeitsgruppe mit der renommierten Berliner Markenagentur MetaDesign erstmals einem kleinen, erlesenen Kreis zwei Dachmarkenlogos präsentiert wurden. Monate später fiel die Entscheidung für Dachmarke und Panorama. Genau dieses Bergpanorama, das heute untrennbar mit Südtirol verbunden ist, entstand aus einer Skizze der Dolomitenspitzen, die MetaDesign-Chefin Uli Mayer-Johanssen im Urlaub von Jenesien aus angefertigt hatte. Kombiniert wurde es mit einem Südtirol-Schriftzug in eigens kreierter Schrift. Als das neue Dachmarken-Erscheinungsbild dann öffentlich vorgestellt wurde, folgte zunächst harsche Kritik – vor allem in Südtirol. Erst Jahre später wurden die Einzigartigkeit des Logos und die Weitsicht der Markenentwickler, ein modulares und stringentes Markensystem zu entwerfen, erkannt und geschätzt: Die Marke Südtirol wurde zur Erfolgsgeschichte.
Die Marke hat sich in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt. Was einst als touristische Marke begann, ist heute eine Regionenmarke. „Uns war klar, dass der Weg der Marke, der 2005 begonnen hatte, weiter Richtung Zukunft gehen muss. Die heutige Regionenmarke vereint Südtirol, indem sie alle seine Kernkompetenzen zeigt“, sagt IDM-Direktor Erwin Hinteregger. Ziel der Entwicklung zur holistischen Marke sei es gewesen, die Synergien zwischen Sektoren und die Innovationskraft zu fördern. „Eine starke Marke weckt Begehrlichkeit, das hat die Südtirol Marke erreicht. Eine starke Marke treibt die Entwicklung der Sektoren und Unternehmen, und sie schafft Zukunftsfähigkeit für den Wirtschaftsstandort Südtirol und seinen Lebensraum. Die Regionenmarke verleiht unserem Land somit eine große Zugkraft auf den internationalen Märkten.“
Weitere Informationen stehen in unserer Pressemitteilung zur Verfügung.