IDM

Marke. Märkte. Sektoren. Drei Hebel für Südtirols Zukunft

19.01.2026

Wie kann sich der Wirtschaftsstandort Südtirol international behaupten und zugleich lebenswert bleiben? IDM beantwortet diese Frage 2026 mit einer klaren strategischen Ausrichtung. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der Marke Südtirol, eine gezielte Internationalisierung, die digitale Transformation sowie sektorübergreifende Innovation. Der Fokus liegt dabei konsequent auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristiger Zukunftsfähigkeit.

Starke Marke mit Sogwirkung

Die Marke Südtirol wurde in den vergangenen Jahren bewusst geöffnet und weiterentwickelt. Ziel ist es, ihre Strahlkraft auch für Industrie, Handwerk und neue Wirtschaftszweige wie die Holzwirtschaft nutzbar zu machen. „Südtirol soll als moderner Innovationsstandort mit starken traditionellen Wurzeln sichtbar werden“, betont IDM-CEO Erwin Hinteregger. International positioniert sich Südtirol damit als Standort für Qualität, Nachhaltigkeit und technologische Kompetenz. Auch 2026 setzt IDM Südtirol auf die Kampagne „Innovationen fürs Leben“, die kanalübergreifend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien umgesetzt wird.

Internationalisierung mit Beschleuniger-Effekt

Der Export bleibt der wichtigste Wachstumstreiber für Südtirols Wirtschaft. Mit einer weiterentwickelten Internationalisierungsstrategie übernimmt IDM die Rolle als Türöffner und Impulsgeber. Marktforschung, gezielte Partnernetzwerke und konkrete Unterstützung beim Markteintritt erleichtern Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten. Erfolgreiche Pilotprojekte laufen bereits in Saudi-Arabien, den USA und Kanada. Weitere Marktanalysen richten den Blick auf Skandinavien, Osteuropa und Indien. „Unser Export Acceleration Modell verschafft Unternehmen schneller Zugang zu relevanten Kontakten und konkreten Chancen“, so Hinteregger.

Digitale Transformation als Standortfaktor

Digitale Wettbewerbsfähigkeit ist ein zentraler Faktor für die Zukunft der Südtiroler Unternehmen. IDM begleitet diesen Wandel mit Workshops, individueller Beratung und praxisnahen Tools, etwa zur Nutzung von Daten und KI oder zur Vorbereitung digitaler Messeauftritte. Der BIM-Tisch stärkt die Vernetzung in der Baubranche. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz: Potenzialanalysen, maßgeschneiderte Beratungen und das Event „Digital Connect“ fördern konkrete Anwendungen und den Austausch zwischen Unternehmen.

Sektoren stärken. Innovation fördern.

IDM fokussiert sich auf die strategisch relevanten Branchen Südtirols, von Food und Wellness über Holz, Bau und Film bis hin zum Tourismus. Letzterer nimmt eine besondere Rolle ein. „Tourismus wirkt als Verstärker in viele andere Sektoren hinein“, unterstreicht IDM-Präsident Hansi Pichler. Entsprechend treibt IDM nachhaltige Betriebsmodelle, neue Mobilitätslösungen und den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke voran. Immer mit dem Ziel, einen Mehrwert für das gesamte Land zu schaffen.

Nachhaltigkeitslabel als Zukunftsinvestition

Aktuell tragen 318 Betriebe das Nachhaltigkeitslabel Südtirol, darunter 31 KMU, 16 Destinationen und 271 touristische Betriebe. 2026 wird das Label auf weitere Branchen, etwa die Landwirtschaft, ausgeweitet. „Das Label ist eine Investition in die Zukunft. Es stärkt die Glaubwürdigkeit, hilft Kosten zu senken und bereitet Unternehmen auf kommende Berichtspflichten vor“, erklärt IDM-CEO Erwin Hinteregger.

Veröffentlicht in der SWZ-Ausgabe Nr. 2/2026.

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