Nachhaltigkeit

Südtirols Campingplätze werden nachhaltiger

27.03.2026
1 min

Erste Campingbetriebe mit Nachhaltigkeitslabel

Erstmals tragen auch zwei Campingplätze das Nachhaltigkeitslabel Südtirol: Camping Moosbauer in Bozen und Camping Al Plan Dolomites in St. Vigil in Enneberg. Beide Betriebe haben mit Level 3 die höchste Stufe erreicht und setzen damit ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tourismus.

Das Nachhaltigkeitslabel Südtirol wurde 2023 im Tourismussektor eingeführt und ist Teil eines umfassenden Programms, das gemeinsam mit den Interessensverbänden entwickelt wurde. Ziel ist es, nachhaltige Entwicklung in allen Wirtschaftssektoren zu fördern. Seit Ende 2024 können auch Campingplätze und Privatvermieter am Programm teilnehmen.

Nachhaltigkeit als Qualitätsstandard

Insgesamt wurde das Label bereits 327-mal vergeben – an touristische Betriebe, Unternehmen und Destinationen. Es schafft einen klaren Rahmen, um nachhaltige Maßnahmen sichtbar zu machen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig stärkt es Südtirol als nachhaltige Destination.

Anforderungen für Campingplätze

Um das Nachhaltigkeitslabel zu erhalten, müssen Campingbetriebe umfassende Kriterien erfüllen. Dazu gehören unter anderem:

  • anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung nach GSTC-Standards (z. B. Ecocamping)
  • Erstellung einer vollständigen Treibhausgasbilanz
  • Nachweis regionaler Einkaufsstrukturen
  • Erfassung des aktuellen Nachhaltigkeitsstatus (z. B. CO₂-Fußabdruck)
  • Umsetzung konkreter Maßnahmen in Bereichen wie: Management und Organisation, Kommunikation, Ressourcenschonung, Abfallmanagement und regionaler Einkauf

Die Auszeichnung der ersten Campingplätze zeigt, dass sich das Nachhaltigkeitslabel laufend weiterentwickelt und neue Zielgruppen erreicht. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Südtirol langfristig als verantwortungsvollen Lebens- und Wirtschaftsraum zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

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