Film & Music
Beim ersten Förder-Call 2026 unterstützt IDM Südtirol zwölf Filmprojekte – und in neun steckt besonders viel Südtirol. Sie tragen das Label „Made in Südtirol“. Damit werden seit diesem Jahr Filme, Dokumentationen oder Serien gekennzeichnet, bei denen Autor:innen, Regie oder Produktionsfirmen aus Südtirol stammen.
Gefördert werden insgesamt fünf Spielfilme, vier Dokumentarfilme, eine Dokumentarserie und zwei Kurzfilme. Für die Projekte sind rund 75 Drehtage in Südtirol geplant. Dadurch entsteht eine geschätzte Wertschöpfung von über 4,3 Millionen Euro für die lokale Wirtschaft.
Unter den geförderten Produktionen finden sich Projekte aus Italien, Deutschland und Österreich. Besonders stark vertreten sind Südtiroler Produktionsfirmen und Filmschaffende.
Zu den Südtiroler Projekten zählt etwa die Fortsetzung der beliebten Komödie „Joe der Film“. In „Joe der Film II“ wird die Hauptfigur Joe überraschend zum Schauspieler in einem Film über Ötzi – mit chaotischen Folgen für sein Leben. Gedreht wird vollständig in Südtirol.
Auch mehrere Dokumentarfilme haben einen starken Bezug zu Südtirol. „Voi come noi“ beschäftigt sich mit Schönheitsbildern über Generationen hinweg, während „Ultimo Artigiano“ den Wandel des Handwerks zwischen Tradition und Automatisierung thematisiert.
Neben lokalen Projekten sind auch internationale Produktionen Teil der Förderung. So macht der Familienfilm „Miniatur Wunderland“ für einige Drehtage in Südtirol Station. Die Geschichte erzählt von einem Jungen, der durch einen Zauberstein in eine Miniaturwelt hineingezogen wird.
Weitere geförderte Projekte reichen von Spielfilmen über Dokumentarserien bis zu Kurzfilmen. Dazu gehören etwa ein True-Crime-Format über ungelöste Mordfälle im Alpenraum, ein Biopic über den Südtiroler Politiker Alexander Langer sowie zwei Kurzfilme mit Südtiroler Regisseurinnen.
Mehr Informationen und eine Übersicht zu den geförderten Filmen stehen in unserer Pressemitteilung zur Verfügung.