Film & Music
Im dritten Call 2025 der Filmförderung von IDM Südtirol wurden insgesamt 15 Projekte ausgewählt – acht davon stammen von Südtiroler Produktionsfirmen, sieben von Südtiroler Autor:innen. Damit liegt der Fokus dieser Förderrunde klar auf lokalem Filmtalent.
Gefördert wurden Projekte aus unterschiedlichen Formaten und Genres – von TV-Serien und Kinofilmen bis hin zu Dokumentar- und Kurzfilmen. Bei sieben Projekten liegt eine Produktionsvorbereitungsförderung vor, fünf erhalten eine Produktionsförderung, drei sind Kurzfilme. In Summe werden rund 52 Drehtage in Südtirol erwartet, mit einer prognostizierten lokalen Wertschöpfung von über 2,6 Millionen Euro.
„Dass der Anteil der Südtiroler Projekte – ob allein oder in Koproduktion umgesetzt – bei dieser Förderrunde besonders hoch ist, freut uns sehr. Denn das zeigt eindrücklich, dass die Südtiroler Filmwirtschaft hochlebendig ist und sich durch große Professionalität auszeichnet“, so Renate Ranzi, Head Film & Music Commission von IDM.
Eines der prominenten Projekte ist „The Death of Sherlock Holmes“, produziert von der Bozner Movie.mento Film und Silver Reel Partners aus der Schweiz. Die Mystery-Serie spielt in den Berner Alpen und wird für neun Tage in Südtirol gedreht. Auch die Sci-Fi-Serie „Husk“ der Frankfurter U5 Filmproduktion kommt für sechs Drehtage nach Südtirol.
Die Kinokomödie „Q.I. – Questioni irrisolte“, produziert von I.B.C. MOVIE aus Bologna, entsteht sogar vollständig in Südtirol. Weitere geförderte Produktionen sind die Dokumentarfilme „Lieferung um jeden Preis – Die letzte Fahrt der Gulf Livestock“ von Andreas Pichler sowie „Shut the f*** up!“ unter der Regie von Taisiia Kutuzova.
Sieben der geförderten Projekte stammen aus der Feder Südtiroler Autor:innen – darunter Francesca Bertoni, Ronny Trocker, Cecilia Bozza Wolf, Andreas Pichler, Georg Zeller, Marco Vitale, Maria Radicchi sowie Stefania Accettulli, die gemeinsam mit Matteo Raffaelli das Drehbuch für einen Kurzfilm verfasste. Bemerkenswert: In sieben der 15 geförderten Projekte führen Frauen Regie.
Die Themen reichen von regionalen Romanadaptionen („Eva dorme“) über gesellschaftspolitische Dokumentationen bis hin zu innovativen Kurzfilmen. Bei mehreren Projekten steht die Region selbst im Mittelpunkt – als Handlungsort, Produktionsstandort oder kulturelle Referenz.
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