Internationalisierung

Geschäftsreise nach Südkorea: Ein attraktiver Nischenmarkt

31.03.2026
1 min

IDM Südtirol hat für fünf Südtiroler Unternehmen eine Geschäftsreise nach Südkorea organisiert. In Begleitung eines Vertreters des NOI Techpark konnten die Teilnehmer:innen Chancen, Innovationen und Kooperationsmöglichkeiten in einem dynamischen, fortschrittlichen Markt ausloten.  

Ein Markt mit großem Potenzial 

Hohe Kaufkraft und großes Interesse an Qualität und Innovation: Südkorea ist ein kleiner, aber vielversprechender Markt, an dem Südtiroler Unternehmen mit ihren Exzellenzprodukten und -dienstleistungen punkten können. Mit Importen im Wert von 642,57 Mrd. USD liegt das Land an neunter Stelle der größten Importländer und bietet sich damit als äußerst interessanter Handelspartner für Südtiroler Unternehmen an. Tatsächlich erreichte das Exportvolumen von Südtiroler Unternehmen nach Südkorea im Jahr 2025 ganze 20,2 Mrd. Euro, und damit etwa 0,40 % des Gesamtvolumens. 

Neue Handelsbeziehungen 

Ziel der Geschäftsreise nach Südkorea war es, die Zusammenarbeit zu fördern und den teilnehmenden Unternehmen konkrete Einstiegschancen am südkoreanischen Markt zu vermitteln. IDM hat hierzu im Vorfeld Ansprechpersonen, Organisationen und ideale Partnerbetriebe ausfindig gemacht sowie individuelle Programme für die einzelnen Südtiroler Unternehmen ausgearbeitet. 

Südkoreanisches Knowhow 

IDM strebt vor allem den Austausch von Wissen und Knowhow zwischen Südtirol und Südkorea an: Man will von den Vorreitern in Sachen Innovation und Technologie lernen. Auf dem Programm standen Besuche bei Forschungszentren, Einrichtungen und Organisationen, darunter eine Smart Factory Farm, in der mithilfe der KI industriell Insekten gezüchtet werden, und die Regierungsbehörde Korea Forest Service, die sich neben dem Forstdienst auch um die Gewährleistung des Gleichgewichts zwischen ökologischem Schutz und wirtschaftlicher bzw. sozialer Nutzung der Wälder zum Wohl der Bevölkerung kümmert. 

Südtiroler Technologie für die koreanische Landwirtschaft 

Unter den teilnehmenden Unternehmen befand sich auch das Start-up Plantvoice aus Bozen, dessen patentierte Technologie den Saftstrom und Salzgehalt von Pflanzen in Echtzeit misst: Damit können landwirtschaftliche Betriebe ihre Kosten reduzieren, ihre Produktion aufstocken und ihren Wasser- und Düngemittelbedarf optimieren – für Südkorea mit seinen begrenzten und häufig von Extremwetterereignissen heimgesuchten landwirtschaftlichen Flächen eine äußerst interessante Lösung. 

Weitere Informationen stehen in unserer Pressemitteilung zur Verfügung. 

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