Internationalisierung

HoReCa als Exportmotor für Südtiroler Qualitätsprodukte

13.02.2026
1 min

Ein wachsender Markt mit großem Potenzial für Südtirol

Der HoReCa-Sektor – Hotels, Restaurants sowie Catering- und Cafébetriebe – zählt zu den zentralen Zielgruppen von IDM Südtirol in der Internationalisierung Südtiroler Qualitätsprodukte. Mit einer Reihe gezielter Maßnahmen arbeitet IDM daran, den Zugang Südtiroler Unternehmen zu diesem international stark wachsenden Markt zu erleichtern.

Breites Maßnahmenpaket in internationalen Zielmärkten

Dazu zählen Messeauftritte, Geschäftsreisen zu Fachmessen und Events, Incomingreisen potenzieller Geschäftspartner nach Südtirol sowie öffentlichkeitswirksame PR-Initiativen. Aktivitäten werden unter anderem in Österreich, den USA und Kanada sowie in Saudi-Arabien umgesetzt. Schwerpunktmarkt für die HoReCa-Maßnahmen von IDM ist Deutschland.

Stark wachsender globaler Markt mit klaren Treibern

Der globale HoReCa-Markt wurde laut dem internationalen Marktanalysten UnivDatos im Jahr 2024 auf rund 3.582,8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bis 2033 wird ein jährliches Wachstum von etwa 5,7 Prozent prognostiziert. Treiber dieser Entwicklung sind unter anderem die steigende Kaufkraft der Mittelschicht, zunehmende Urbanisierung sowie eine wachsende Nachfrage nach hochwertigen, qualitätsvollen Produkten mit klar deklarierter Herkunft.

Potenziale für Betriebe jeder Größenordnung

„Der HoReCa-Sektor birgt enormes Potenzial für Südtiroler Produzenten des Agrar- und Lebensmittelsektors – nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für mittlere und kleinere Betriebe“, betont Francesca Fiori, Head International von IDM. Ziel der Aktivitäten sei es, Südtiroler Produkte erlebbar zu machen, Netzwerke mit möglichen Absatzpartnern aufzubauen und diese Produkte nachhaltig im HoReCa-Markt ausgewählter Länder zu etablieren. Die Maßnahmen richten sich an Hotels und Beherbergungsbetriebe, Gastronomie- und Cateringunternehmen sowie an deren Zulieferer wie Großhändler und Distributoren.

Erfolgreicher Markteintritt in Deutschland

Erste Erfolge zeigen sich bereits in Deutschland. Im Herbst 2025 präsentierten sich Südtiroler Betriebe bei der FAFO, der Inhouse-Messe des Stuttgarter Großhändlers Omega Sorg. In der Folge wurden mehrere Südtiroler Produkte fix in dessen Sortiment aufgenommen.

Incomingreise als Türöffner für neue Partnerschaften

Kürzlich fand zudem eine Incomingreise mit 20 potenziellen Geschäftspartnern aus Bayern statt. Bei Besuchen Südtiroler Lebensmittel- und Weinproduzenten konnten sich die Teilnehmenden persönlich von der Qualität der Produkte überzeugen. Höhepunkt war eine Masterclass, bei der Sternekoch Herbert Hintner gemeinsam mit einem deutschen Kollegen ein Abendessen mit Südtiroler Produkten zubereitete. Organisiert wurde die Reise von IDM in Zusammenarbeit mit DEHOGA Bayern und der Italienischen Handelskammer München–Stuttgart (ITALCAM).

Aufbau langfristiger Präsenz im deutschen Markt

Die Reise diente zugleich als Vorbereitung für weitere Maßnahmen im deutschen Markt. Im Mai sind Südtirol-Gastrowochen in ausgewählten Münchner Gastronomiebetrieben geplant, begleitet von einer Pressekonferenz und einer regionalen Social-Media-Kampagne. Für März organisiert IDM außerdem einen Besuch Südtiroler Unternehmen auf der Internorga in Hamburg, einer der führenden europäischen Fachmessen für Gastronomie, Hotellerie und den Außer-Haus-Markt.

Weitere Wachstumsmärkte außerhalb Europas

Auch in den USA und Kanada sieht IDM großes Potenzial für den Export Südtiroler Lebensmittel- und Getränkeprodukte. Für 2026 ist eine entsprechende Geschäftsreise geplant. Nach der erfolgreichen Teilnahme Südtiroler Unternehmen an der HoReCa Saudi-Arabien im Dezember 2025 ist auch dieser Markt weiterhin Teil der Aktivitäten.

Praxisbeispiel aus dem saudi-arabischen Markt

Ein Beispiel für den Einstieg in den saudi-arabischen Markt ist die Kaffeerösterei Alps Coffee aus Partschins–Rabland. „In Saudi-Arabien beobachten wir eine stark wachsende Kaffeekultur und einen hohen Anspruch an Produktqualität“, erklärt Geschäftsführer Stefan Schreyögg. In Zusammenarbeit mit IDM habe man erste Schritte für eine nachhaltige Marktentwicklung gezielt vorbereiten und umsetzen können.
 

Weitere Informationen können in unserer Pressemitteilung nachgelesen werden. 

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